Zusammenfassung:VDA-Präsidentin Hildegard Müller rechnet mit starken Auswirkungen der US-Zölle auf die deutsche Auto
VDA-Präsidentin Hildegard Müller rechnet mit starken Auswirkungen der US-Zölle auf die deutsche Autoindustrie.
Der VDA hat sieht in den von Trump angekündigten Zöllen massive Auswirkungen auf die Automobilindustrie.
Die 25 Prozent-Zölle auf Pkw belasten Unternehmen und globale Lieferketten erheblich, sagt VDA-Präsidentin Müller.
Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für die deutsche Autoindustrie, mit fast 450.000 Fahrzeugen im Jahr 2024.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet mit immensen Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle. Die Maßnahmen „markieren einen fundamentalen handelspolitischen Einschnitt“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. „Die angekündigten Maßnahmen sind zudem eine massive Belastung und Herausforderung sowohl für die Unternehmen als auch die globalen Lieferketten der Automobilindustrie.”
Die Folgen der 25 Prozent-Zölle, die ab April auf Pkw gelten, seien nochschwer einzuschätzen, so Müller weiter. „Klar ist allerdings schon jetzt, dass diese Entwicklung weltweit negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben wird. Das wird auch Arbeitsplätze betreffen.
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USA sind wichtigster Exportmarkt für deutsche Autoindustrie
Die EU sei jetzt gefordert, geschlossen „und mit entsprechender Stärke aufzutreten, müsse aber zugleich weiter Verhandlungsbreitschaft zeigen, forderte Müller. „Die EU muss jetzt Verfechter für den freien und fairen globalen Handel sein. Deutschlands und Europas Wirtschaft benötigt starke Allianzen und belastbare Netzwerke.
Die USA sind wichtigster Exportmarkt für die deutsche Autoindustrie. Laut VDA wurden 2024 fast 450.000 Fahrzeuge aus deutscher Produktion in die USA exportiert. Damit ist das Land der wichtigste Auslandsmarkt. Fast jeder vierte Porsche wurde in den USA verkauft, bei BMW und Mercedes lag der Anteil jeweils bei gut 16 Prozent, bei Audi und der Marke VW bei 8 bis 12 Prozent.
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