Zusammenfassung:1960 kamen die Tupper-Dosen nach Deutschland – vergangenes Jahr meldete das Unternehmen Insolvenz an
1960 kamen die Tupper-Dosen nach Deutschland – vergangenes Jahr meldete das Unternehmen Insolvenz an.
Der französische Unternehmer Cédric Meston plant die Wiederbelebung der Marke Tupperware in mehreren europäischen Ländern, wie das „Manager Magazin berichtet. Demnach hat Meston den französischen Tupperware-Zweig des insolventen US-Haushaltswarenherstellers gekauft und verhandelt mit der US-Mutterfirma über Lizenzen für den Vertrieb.
Schon ab April 2025 sollen Tupperware-Produkte demnach wieder auf den Markt kommen. Geplant sei ein Relaunch in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen. Meston bezeichnete dies auf LinkedIn als „Neuanfang, ehrgeizig und auf Langlebigkeit ausgelegt. Sein Ziel sei es, bis Ende 2025 einen Umsatz von 100 Millionen Euro zu erreichen.
Vertriebsmodell soll bestehen bleiben
Meston will, laut „Manager Magazin“ weiterhin auf das klassische Tupperware-Vertriebsmodell mit „Tupperpatys” setzen, die von selbstständigen Beraterinnen im privaten Rahmen organisiert werden. Dafür habe er an die etwa 20.000 selbstständigen Vertriebspartnerinnen und -partner in den fünf Zielländern gewandt.
Tupperware Frankreich gehörte bislang zu 99 Prozent zur belgischen Filiale des US-Unternehmens, die im September einen Insolvenzantrag gestellt hatte. In Deutschland hatte das Unternehmen im November Insolvenz angemeldet – nach der Muttergesellschaft in den USA und den Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz.
Das seit 1946 bestehende Unternehmen, das neben Frischhaltedosen auch Backformen und Messer herstellt, kämpft seit Jahren mit sinkenden Verkaufszahlen. Im Jahr 2022 sank der Umsatz auf 1,3 Milliarden Dollar, 42 Prozent weniger als knapp fünf Jahre zuvor. Als Gründe werden Konkurrenzfirmen, der Internethandel und Essenslieferdienste genannt, die das Geschäftsmodell infrage stellen.
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